Wichtige Hinweise zum Fotodruck

Druckschärfe bzw. Auflösung von Fotos und Grafiken

Wenn Fotos gedruckt werden, sollte man berücksichtigen, dass die Schärfe abnimmt, je größer das Produkt wird. Das ist aber auch normal. Ein Foto besteht quasi aus vielen einzelnen Bild- bzw. Farbpunkten. Wird das Foto nun vergrößert, zieht man diese Punkte quasi auseinander. Unser Auge nimmt das als Unschärfe wahr.

Bei eigenen Motiven steht Ihnen unser Qualitätscheck zur Verfügung. Nachdem Sie die Maße eingegeben haben, können Sie die spätere Auflösung betrachten.

Bei Fotos von Bild-Datenbanken steht dieser Service nicht zur Verfügung. Hier sind aber in der Regel alle Fotos vom Profi-Fotografen und liegen somit hochauflösend vor. Je höher die Auflösung bzw. die Anzahl an Bildpunkten, um so weniger müssen diese bei einer Vergrößerung auseinandergezogen werden. Dennoch werden auch diese Fotos mit zunehmender Größe immer unschärfer.

Man sollte aber berücksichtigen, dass man einen Großformatdruck nicht aus kürzester Distanz betrachtet. Je größer das Produkt, um so weiter weg sollte man stehen, um einen tollen Gesamteindruck zu erhalten.


Farbabweichungen zwischen Monitor und Druckerzeugnis

Links das Motiv am Monitor, rechts das gedruckte Motiv. Es gibt Farbunterschiede.

Links das Motiv am Monitor, rechts das gedruckte Motiv. Es gibt Farbunterschiede.

Es ist so gut wie ausgeschlossen, dass die Farben auf dem Monitor mit dem Druckerzeugnis übereinstimmen.

Das liegt zum einen an den unterschiedlichen Farbprofilen, welche nicht deckungsgleich sind. Monitore verwenden RGB und Druckerzeugnisse CMYK. Außerdem ist jeder Monitor nur so gut wie seine Einstellung. Es würde also auch nichts nützen, wenn Sie Ihr Bild auf 10 verschiedenen Monitoren anschauen. In der Regel sind alle 10 Monitore unterschiedlich eingestellt und sagen so oder so nichts über das Druckbild aus. Es wird immer Abweichungen zum Druck geben.

Bitte berücksichtigen Sie auch, dass jeder Druck anders ist und andere Eigenschaften aufweist. Bestellen Sie an zwei verschiedenen Tagen ein und dasselbe Produkt, so können diese unterschiedlich ausfallen. Stoffe verändern sich unterschiedlich und auch Farbwerte hängen von vielen Faktoren ab.


Geringe Kontraste

Links das Motiv am Monitor mit mehr Kontrast, rechts das gedruckte Motiv mit weniger Kontrast.

Links das Motiv am Monitor mit mehr Kontrast, rechts das gedruckte Motiv mit weniger Kontrast.

Haben Sie Motive mit sehr geringen Kontrasten, so sind diese Kontraste, welche man auf einem Monitor gut sieht, beim Stoffdruck kaum umsetzbar.

Ein Beispiel sind Studioaufnahmen, bei welchen der Hintergrund mit geringen Kontrasten den räumlichen Eindruck vermittelt. Beim Stoffdruck wirkt der Hintergrund dann meist wie eine ebene Fläche.


Keine wichtigen Details am Bildrand

Diese Grafik verdeutlicht die Problematik, wenn Teile des Motivs zu dicht am Rand sind.

Diese Grafik verdeutlicht die Problematik, wenn Teile des Motivs zu dicht am Rand sind.

Achten Sie darauf, am Bildrand keine wichtigen Details zu haben.

Bei über 90 % aller Motive spielt dieser Hinweis keine Rolle. Wenn Sie aber Schriften, Logos oder generell wichtige Bild-Details am Rand haben, so kann es sein, dass davon beim Druck etwas abgeschnitten wird.

Halten Sie am besten immer 2 cm Abstand an jeder Seite zum Rand, dann werden alle wichtigen Informationen auch berücksichtigt.


Exakte Randabstände, zentimetergenau zu bedruckende Bereiche des Stoffs usw.

Oft erhalten wir Angaben, dass zum Beispiel rechts und links exakt 2 cm weißer Rand sein sollen. Oder das Bild soll in einem exakt definierten Bereich gedruckt werden. Das kann man alles nicht genau umsetzen.

Während des Produktionsprozesses schrumpfen die Stoffe um einige Zentimeter. Um das im Bild auszugleichen, wird es vorab größer in die Maschine eingespeist.

Nun gibt es aber für die Stoffveränderungen keine Regel, diese fällt immer unterschiedlich aus. Also kann man auch nie sagen, um wieviel Zentimeter genau der Bildbereich abweicht. Man sollte mögliche Abweichungen von bis zu 4 cm einplanen.